Statements von Stas (Ukraine) und Franco (Ilanz)

Hat euch die Austauschwoche gefallen?

Franco: Ja! Vor allem die Spiele im Kurs und das Fussballspielen in der Freizeit.Stas: Auch mir hat die Woche gefallen!

 

Habt ihr die Woche so erwartet?

Franco: Ich dachte nicht, dass die Ukrainer so nett sind und uns so gut aufnehmen.
Stas: Von der Art her hatte ich die Schweizer so erwartet. Vom Äusseren her aber nicht, ich dachte nicht, dass sie Spangen und Brillen tragen.

 

Was habt ihr in eurer Freizeit gemacht?

Franco: Fussballspielen, zusammen mit den Ukrainern.
Stas: Ja, Fussballspielen. Und schlafen!

 

Würdet ihr dieses Lager empfehlen?

Franco: Ja ich denke es ist auf jeden Fall empfehlenswert, man lernt auch viel.
Stas: Auch ich würde es weiterempfehlen…

 

Danke Franco und Stas für das Interview!

 

 

 

 

Elena ( Macedonien) Fabienne (Schweiz)

Was hat dir besonders gut gefallen in dieser Woche?

Fabienne:

Das Fussballturnier mit verschiedenen fremden Personen.

Elena: 

Ich bin eine sehr schüchterne Person und deshalb gefällt es mir auf

diesem Weg neue Leute kennen zu lernen.

 

Hast du was gelernt in dieser Woche?

Fabienne:

Ja, mit Kindern kommunizieren die nicht dieselbe Sprache sprechen

Elena:

Ja, das man nichts davon hat wenn man schüchtern ist.

 

Hast du jemanden kennengelernt den du gut magst?

Fabienne:

Ja, Elena und Mila wir haben uns gut verstanden und es hat mir sehr viel Spass gemacht mit ihnen zu spielen.

Elena:

Fabienne, Karin, Debora und Sidney mag ich ganz gut

 

Enes (Mazedonien) und Nicolas (Binningen CH) über ihre Austauschprojektwoche

Enes und Nicolas: Danke, dass ihr euch kurz Zeit für das Interview genommen habt. Es ist nun Freitag, der letzte Tag der Austauschwoche zwischen Binningen und Mazedonien. Wie hat euch die Woche gefallen?

Enes: Sehr gut! Ich schloss Freundschaften mit Schweizerinnen und Schweizer, und genau das war mein Ziel vor der Woche.

Nicolas: Auch mir hat es grösstenteils sehr gefallen. Die Ausnahme bildete eine Übung am Mittwochmorgen und das Diskutieren danach, das hat mir nicht so gefallen. Aber alles in allem war es mit den Mazedoniern „saucool“! Und auch ich habe nun neue Freunde…

 

Habt ihr die Woche so erwartet oder gab es Überraschungen?

Enes: Ich wusste, dass Schweizer Kids hierher kommen. Ich war aber überrascht, dass sie so freundlich waren! Ich dachte zuerst nicht, dass sie so freundlich sind und wir dann mit ihnen spielen usw

Nicolas: Ich habe mir die Woche völlig anders vorgestellt! Die Mazedonier waren sehr nett. Es war wichtig, dass man ein wenig Englisch konnte, so konnte man besser miteinander sprechen.

 

Würdet ihr diese Woche euren Freunden in Mazedonien oder in Binningen empfehlen?

Nicolas: Hmm, das hängt natürlich immer völlig von der Austauschgruppe ab. Für uns hat es sich aber sicher gelohnt, hierhin zu kommen!

Enes: Ja, ich würde es allen Freunden in Mazedonien empfehlen! Ich würde auch gerne noch länger hier bleiben…

 

Und noch eine Frage zum Schluss: Werdet ihr auch in Zukunft noch Kontakt miteinander haben?

Nicolas: Ich würde sehr gerne in Kontakt bleiben! Das Problem ist aber, dass ich nicht fliessend englisch sprechen kann, das würde das Ganze viel einfacher machen. Es ist nun einfach sehr schwierig…

Enes: Ich werde sicher versuchen, in Kontakt mit den Schweizern zu bleiben. Vor allem via Skype wird das sicher gehen… :-)

 

Herzlichen Dank für eure offenen und ehrlichen Antworten!

 

 

 

 

Statements von Daschmir

Wie Waren die Tage für dich?

Mir hat es sehr gut gefallen. Es hat mich sehr überrascht wie gross die Themen sind. Ich weiss jetzt einiges mehr und kann zwischen Diskriminierung, Mobbing und Rassismus unterscheiden.

 

Hast du neue Erfahrungen gemacht oder etwas gelernt?

Ja, ich habe viel gelernt und ich hoffe meine Mitschüler auch.

 

Über was weisst du jetzt mehr Bescheid?

Über Diskriminierung und das man mit dem kleinsten Wort jemanden sehr verletzen kann und man sich dessen gar nicht bewusst ist.

 

 

 

 

Interview mit Livia und Luka

Vom 15. – 19. April hat in der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi in Trogen eine Austauschwoche zwischen Serbien und Poschiavo stattgefunden. Unter anderem mit dabei waren Livia aus Poschiavo und Luka aus Serbien…

1.     Wie hat dir die Austauschwoche gefallen?

Livia: Es war schön und sehr interessant. Ich habe neue Lebensweisen kennen gelernt und es sind neue Freundschaften entstanden.

Luka: Die Austauschwoche hat mir sehr gefallen. Ich habe viele freundliche Leute kennen gelernt und konnte mit vielen meine Leidenschaft für Sport teilen.

2.     Hat dich etwas während der gemeinsamen Woche überrascht?

Livia: Ich war etwas überrascht, dass wir uns gut verständigen konnten, obwohl wir nicht die gleiche Sprache sprechen. Wir haben Wege wie z. B. non verbale Kommunikation kennen gelernt und dadurch habe ich gelernt, dass Sprachen keine Barrieren sind. Ebenfalls hat mich überrascht, dass wir so gut miteinander ausgekommen sind und es nie Konflikte gegeben hat.

Luka: Ich habe gedacht, dass die Leute aus Poschiavo viel besser englisch sprechen können als wir. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass beide Austauschgruppen etwa auf dem gleichen Stand mit englisch sind und deshalb haben wir es non verbal versucht.

3.     Hat sich dein Bild im Kopf über Kinder und Jugendliche aus dem Austauschland verändert?

Livia: Ich persönlich hatte schon vorher kein negatives Bild von Serbien im Kopf. Darüber hinaus hat sich während der Austauschwoche mein Bild nochmals sehr verstärkt. Ich habe festgestellt, dass die Jugendlichen aus Serbien sehr offen und freundlich sind.

Luka: Ja, mein Bild im Kopf über Jugendliche aus der Schweiz hat sich im positiven Sinne verändert. Anfangs dachte ich, dass die Schweizer sehr schüchtern und verschlossen sind. Es hat sich aber schnell herausgestellt, dass das nicht stimmt.

4.     Nimmst du etwas mit auf deinen Weg?

Livia: Für mich hat sich während der Woche bestätigt, dass ich einen Beruf mit Menschen, im Sozialbereich erlernen möchte. Ich geniesse den Kontakt mit anderen Leuten sehr. Ansonsten hat sich nicht viel verändert, da ich schon immer gegen Rassismus war!

Luka: Ich habe vieles über Wege „wie man eine Freundschaft schliessen kann“ gelernt. Es fällt mir jetzt viel einfacher auf Menschen zu zugehen.

              

                                                                                                             

Interview mit Philipp (links im Bild) und Hikari (rechts im Bild)

 

Am Donnerstag, 21. Februar hat in der „Stiftung Kinderdorf Pestalozzi“ in Trogen ein Austauschtag zwischen Kindern aus der ICS Zürich und Jugendlichen aus Belarus stattgefunden.

 

 

 

Wie hat euch der Austauschtag mit Belarus gefallen?

Philipp: Es hat mir gut gefallen. Anfangs war es für mich etwas schwierig, da die Jugendlichen aus Belarus etwas älter sind als wir. Aufgrund des Altersunterschiedes war ich zu Beginn noch etwas schüchtern.

Hikari: Ich fand den Austauschtag sehr interessant. Anfangs habe ich mir etwas sorgen über die Kommunikation gemacht. Ich hatte Angst, dass  Belarus nicht Englisch sprechen kann und wir dann gar nicht miteinander reden können. Ich habe aber schnell gemerkt, dass es mit Englisch und mit der „non verbalen Kommunikation“ super klappt.

 

Hat dich etwas im Austauschtag überrascht?

Philipp & Hikari: Wir waren beide sehr überrascht, dass wir mit den Jugendlichen aus Belarus so viele Gemeinsamkeiten haben (Hobbys, Interesse, etc.). Es hat uns sehr gefreut Belarus etwas kennen zu lernen.

Ebenfalls hat uns das Spiel „Dorfball“ sehr überrascht. Wir haben gemeinsam erlebt und erfahren, was passieren würde, wenn es keine Regeln auf dieser Welt geben würde.

 

Was habt ihr am gemeinsamen Tag mit Belarus gelernt?

Philipp: Nach diesem Austauschtag fällt es mir viel leichter auf „fremde“ Menschen zu zugehen. Ich habe Wege kennengelernt, wie man mit jemandem Kommunizieren kann, obwohl man nicht die gleiche Sprache spricht. Ich werde in Zukunft mutiger auf Menschen zugehen können.

Hikari: Ich habe heute gelernt, dass man sich mit allen Menschen anfreunden kann, egal woher sie kommen.

TPW Binningen „Interkulturalität – Rassimsus – Zivilcourage“ 14. – 16.05.2012

Gian Luca, 2. Sekundarschule Binningen:

„Ich habe die Projekttage super gefunden. Ich habe den Umgang mit Rassismus und Diskriminierung gelernt und wie ich mich selber besser beherrschen und konzentrieren kann.Ich lebe in der Stadt und fand es schön mal für ein paar Tage im Kinderdorf und in der Natur zu sein, das tat gut. Ich finde es hat sich gelohnt und ich würde nochmals hierher kommen.

Vale, 2. Sekundarschule Binningen:

„Ich fand die Projekttage toll, ich habe so viel gelernt über mich selber und Rassismus und Diskriminierung. Der Film den wir im Besucherzentrum geschaut haben und die Bilder haben mich zum Nachdenken gebracht und sehr getroffen.Bei der Übung „Brettchen zerschlagen“ habe ich gemerkt, dass ich mehr kann, als ich mir manchmal zutraue und habe Selbstvertrauen gewonnen. Auch ich lebe in der Stadt und habe es genossen mal ein bisschen in der Natur zu sein. Ich wäre gerne die ganze Woche hier geblieben.“

 

Thementage „Interkulturalität – Rassismus – Zivilcourage“ Binningen (14.-16. Mai)

photo: Annika, Margaux, Giulia, Lini

Nach den zwei erfolgreichen Projekttagen haben sich Annika (13), Margaux (13), Giulia (14, Happy Birthday!) und Lini (13) zu Wort gemeldet (vlnr.). Die vier Girls aus Binningen wollten unbedingt, dass ihre Erfahrungen und Ansichten gehört werden und wollten ihre Klasse vertreten.

„So vieles, wir wissen gar nicht wo beginnen“, sagen die vier als ich sie frage, was sie denn zuhause vom Kinderdorf erzählen würden.

„Ich habe gemerkt, dass wir alle gleich sind, und doch alle anders. Trotz der Unterschiede gibt es etwas, was uns zusammenhält“, nimmt Annika aus dem Kurs mit.

 „Das Lager war toll, vor allem das Beachvolleyball spielen“, sagt Margaux, aber auch sonst in den Kursen war es super. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir so viel Freiheit haben werden. Ich hätte eher gedacht, dass es langweilig ist und wir nur auf den Stühlen sitzen dürfen“, fügt Annika hinzu.

Und für Giulia und Lini? „Das Brettchen zerschlagen [Zivilcourageteil, A.d. Autor], weil ich es zuerst nicht geschafft habe“, sagt Giulia. Auch bei Lini hat es mehrere Anläufe gebraucht: „Ich dachte das geht nicht und hab schiss gehabt, aber am Schluss hat es dann doch geklappt.“

War dann alles gut, frage ich die vier.

„Das Spiel ‚Wasser im Schuh’ war komisch“, meint Margaux. „Ich wusste nicht ob ich das Spiel ernst nehmen sollte und wir durften ja nicht reden. Ich habe mich beschissen gefühlt.“ „Ja, das war gemein“, fügt Lini hinzu.

Ob sie abschliessend noch etwas sagen möchten, frage ich in die Runde.

Und ob! „Die Lehrerin hätte uns sagen sollen was wir in dem Lager machen, wir wussten wir hier machen werden“, meint Giulia. „Und wo waren die anderen Kinder?“ fragt Lini. „Es heisst ja ‚Kinderdorf’ aber ich habe fast keine Kinder gesehen. Es waren viel zu viele Erwachsene.

Die Message von allen vier und ihrer Klasse an die Schule:

„Wir waren nur zwei Tage hier, eigentlich hätten es zwei Wochen sein sollen. Nächstes Mal wollen wir länger bleiben, mindestens eine Woche. Und einen Austausch haben mit Kindern aus der Ukraine oder Serbien. Eigentlich egal woher sie sind, Hauptsache mehr Kinder!“

Thementage „Anti-Rassimus“ Rebstein-Marbach (10.-11. Mai)

photo: Mirijam, Ramona, Julia

Von der sehr aufmerksamen und diskussionsfreudigen Gruppe aus Rebstein wollten Mirijam (15), Ramona (14) und Julia (14) ihre Erinnerungen an die zwei Projekttage festhalten (vlnr). Der Kurs war noch sehr präsent und die drei Girls wussten zu allen Teilen jede Menge zu berichten. Die Highlights wurden hier festgehalten.

„Das Brettchen zerschlagen!“ wissen alle drei sofort, war Highlight und grösste Herausforderung zugleich.

„Ich habe es mir auf die Karte geschrieben und nehme es heim zum üben“, meint Mirijam. „Ich hätte schon gedacht, dass ich es schaffen könnte, aber ich habe nicht richtig daran geglaubt. Ich wollte nicht einfach draufhauen, ohne Überzeugung, dann hätte ich mich nur verletzt. Ich konnte den inneren Schweinehund einfach nicht überwinden.“

Auch Julia nimmt das Brettchen mit nach Hause. „Wenn man es beim ersten Mal nicht schafft, dann ist die Motivation weg. Es ist ja eigentlich das Ziel der Übung das man daran glaubt und wenn man nicht daran glaubt ist es sehr schwierig.“

Auch bei Ramona hat es mehrere Anläufe gebraucht. „Ich setze mir sehr hohe Ziele und war ziemlich down als ich es nicht geschafft habe. Aber am Schluss habe ich es doch noch geschafft und das war cool.“

„Ich glaube ihr wolltet uns zeigen wie wir in solchen Situationen handeln können, wenn jemand gemobbt wird oder so. Dass man eingreifen soll und nicht nur zusehen soll. Ich hätte vorher nicht gewusst was ich da machen soll“, sagt Ramona als ich den Link zur Thematik der Projekttage mache.

„Die Diskussionen waren manchmal schwierig aber es ging dann immer besser. Wir hatten uns auch etwas ganz anderes vorgestellt,“ meint Mirijam und die anderen zwei stimmen ihr zu.

Was sie denn noch mitgeben wollen frage ich in die Runde.

„Man soll auf vorurteile achten, das ist voll unfair,“ sagt Mirijam. „Man soll sich vor allem nicht von Ihnen lenken lassen,“ fügt Ramona hinzu. „Und die Leute besser kennenlernen und akzeptieren so wie sie sind, wir sind je sowieso alle verschieden.“

 

Austauschprojektwoche Flaach-Belarus (16.-20. April 2012)

photo: Naomi, Tamara, Katja, Masha

Nach erfolgreichem Austauschprojekt haben sich Naomi (11), Tamara (13), Katja (11) und Masha (11) (vlnr.) am Freitagmorgen Gedanken über die vergangene Woche gemacht. Naomi und Tamara aus der Primarschule Flaach sind dabei mit ihrer Klasse auf Katja, Masha und die über 40 anderen Kinder aus Belarus getroffen.

Die Projektwoche und vor allem die Begegnungen mit den anderen Kindern haben allen vier Kindern sehr gut gefallen, und eigentlich war die Woche auch viel zu kurz.

„Ich hätte gerne mehr mit der anderen Gruppe gemacht und würde auch sofort wieder kommen“, meint Tamara, und auch die anderen drei würden sich freuen nochmals an einem Projekt teilnehmen zu dürfen.

Auch vor Hindernissen wie unterschiedliche Sprache und Kultur habe sich die Kids nicht abschrecken lassen.

„Am ersten Tag war es schwierig mit der Sprache“, meint Masha. „Wir haben dann versucht, uns mit Bewegungen und Zeichen zu verständigen und mit der Zeit ging es immer besser.“

„Für mich war das kein Problem“, lacht Katja. Kein wunder, denn sie hat in der Schule fliessend Deutsch gelernt. Auch Naomi mit Englisch als Muttersprache hatte es hier einfacher. Die Herausforderungen in den Gruppenarbeiten blieben jedoch bestehen. „Am schwierigsten war es, wenn in der Gruppe nicht alle einverstanden waren. Dann mussten wir neue Lösungen suchen bis alle zufrieden waren“, erinnert sich Katja.

Doppelt so schwer war dies, wenn es keine gemeinsame verbale Sprache gab. „Manchmal war es sehr schwierig herauszufinden was die anderen wollten, oder sie haben gar nicht zugehört weil sie es sowieso nicht verstanden“, erzählt Tamara über ihre persönlich grösste Herausforderung.

Doch daran sollte Austausch nicht scheitern. „Ich war voll und ganz zufrieden mit dem Austausch. Die Kurse waren lustig und das Teamwork mit den Schweizer Kindern hat super geklappt“, sagt Masha, und auch die anderen drei stimmen ihr zu.

Was ihnen denn am besten gefallen hat, frage ich am Schluss in die Runde. „Das T-Shirt malen am Ende“, heisst es einstimmig und das Resultat präsentieren sie stolz auf dem Foto. Mit diesem wunderschönen Andenken wird ihnen die Woche im Kinderdorf sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Austauschprojektwoche Dübendorf-Ukraine (19.-23. März 2012)

  • photo: Naomi, Tamara, Katja, Masha

In der Woche vom 19. bis zum 23. März besuchte die 6. Klasse aus Dübendorf das Kinderdorf Pestalozzi, wo sie neben den Programmen in der eigenen Klasse im interkulturellen Austausch auf 40 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine trafen, die schon zwei Wochen im Kinderdorf verbracht hatten.

Am Freitag Morgen, kurz vor der Abreise der Kinder aus Dübendorf, wurden je zwei Schweizer und zwei Ukrainische Kinder zu ihren persönlichen Eindrücken und Erlebnissen der vergangen Woche befragt.

Ukraine: Lizka (13) & Slava (13)

Den eigenen Komfortbereich verlassen und die Angst zu überwinden auf Fremdes zuzugehen war wohl für beide die wichtigste Erfahrung.

„Die verschiedenen Spiele mit den Schweizer Kindern haben mir sehr geholfen mein Selbstbewusstsein zu stärken. Ich bin nicht mehr so scheu und ich kann besser Kontakt mit fremden Leuten suchen und sogar über die Sprachgrenze kommunizieren“, meint Lizka, die neben ihrer Muttersprache noch Französisch in der Schule gelernt hatte, sich aber meistens mit Händen und Füssen mit den Schweizer Kindern verständigen musste.

Auch Slava sagt, dass er „seine schlechte Angewohnheit überwunden hat und das es sich gut anfühlt, keine Angst mehr davon zu haben, auf andere Leute zuzugehen.“

Dübendorf: Nina(12) & Ivo(12)

Auch die Schweizer Schüler schauen glücklich auf die vergangene Woche zurück. Auch hier war die Verständigung über die Sprachgrenze die grösste Herausforderung.

„Es war ein cooles Klassenlager“, freut sich Nina. „Wir hatten ein schönes Haus und eine sonnige Woche erwischt.“ Am Morgen ging sie jeweils Joggen.

Auch Ivo hat das Kinderdorf sehr gefallen. Vor allem über den Fussballplatz hat er sich gefreut.

Sie erinnern sich an ihre Projekte und den Austausch mit den ukrainischen Kindern.

„Ich habe gedacht, die Kinder seien völlig anders“, berichtet Nina über die erste Begegnung. Auch die Kommunikation funktionierte. „Ich habe besser Englisch gelernt während der Woche. Ein paar der ukrainischen Kinder konnten ein bisschen Englisch, dann habe ich versuch Englisch mit ihnen zu Reden. Das war zwar schwierig aber es ging. Andere konnten gar kein Englisch und dann haben wir uns halt mit Händen und Füssen verständigt. Im Notfall gab es ja noch die Übersetzerinnen“, erzählen die beiden Kids aus Dübendorf.

Am meisten in Erinnerung bleiben wird den beiden wohl die Disco vom Vorabend und der Abschied und die kleinen Geschenke am Freitagmorgen.

 

 

 

 

bild: Porträt Davide aus Diessenhofen

Austausch Diessenhofen - Mazedonien (November 2011)

Davide aus Diessenhofen 

"Es war eine super Woche. Es hat mir sehr gut gefallen. Auch cool war, mit unserer Klasse eine Woche hier zu verbringen. Was ich gelernt habe: Statt Vorurteile zu haben, sollte man die Person gegenüber zuerst kennenlernen."

bild: porträt pane, ein junge aus mazedonien

Pane aus Mazedonien

"Ich hatte eine sehr gute Zeit zusammen mit den Schweizer Jugendlichen. Wir hatten eine Menge Spass. Leider ging die Woche viel zu schnell vorbei. Was ich gelernt habe: Ich bin einzigartig und man kann auch miteinander kommunizieren, wenn man einander nicht so gut versteht." 

photo: allesandro aus poschiavo (li) und Mihaela aus Mazedonien

Alessandro aus Poschiavo (links)

"Es war sehr spannend, die anderen Kinder von Mazedonien kennen zu lernen. Das erste Mal vier Nächte auswärts zu schlafen, das war auch toll. Was ich gelernt habe ist, nicht rassistisch zu sein und dass man trotz unterschiedlicher Sprachen miteinander spielen und Spass haben kann."

Mihaela aus Mazedonien (rechts)

"I had a great time with the Swiss kids and I met a lot of new friends. During these two weeks I learnt about the Swiss culture and traditions. I made the experience that I am individual and special as everyone else and that communication also works with body language."